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Oberleitungsbusse, Garagen und eine Fußgängergasse

Anreise zu Mozarts Geburtshaus: Züge, Busse & Parken

Die Getreidegasse 9 liegt in einer Fußgängerzone, daher endet jede Route zu Fuß. So funktionieren die Oberleitungsbusse, Garagen und Züge tatsächlich – einschließlich eines Tagesausflugs von München oder Wien.

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Wo das Haus tatsächlich steht

Mozarts Geburtshaus befindet sich in der Getreidegasse 9, mitten in Salzburgs berühmtester Einkaufsstraße auf der Altstadtseite der Salzach. Das gesamte Viertel ist Fußgängerzone, daher gibt es keine Möglichkeit, direkt vor der Tür vorzufahren, und auch keine Bushaltestelle unmittelbar davor – jede Anreise endet mit einem kurzen Fußweg unter den schmiedeeisernen Zunftzeichen der Gasse. Sie suchen ein hohes, buttergelbes Stadthaus, das seit März 2024 noch schwerer zu übersehen ist: Die Installation „Flying Notes. K.265." des Künstlers Andreas Feldinger verteilt transparente rote Noten über die Fassade – entnommen aus Mozarts eigener Handschrift der Variationen über „Twinkle, Twinkle, Little Star". Der Eingang befindet sich auf Straßenniveau und führt hinauf in drei Etagen Ausstellung.

Vom Salzburger Hauptbahnhof mit dem Oberleitungsbus

Die eigenen Wegbeschreibungen der Mozarteum-Stiftung nennen zwei hilfreiche Haltestellen. Die Obus-Linien 1, 4, 7, 8, 10, 23, 24, 27 und 28 bedienen alle den Hanuschplatz, der direkt am Fluss liegt, nur wenige Schritte von der Getreidegasse entfernt; die Linien 1, 8, 10, 23, 24 und 28 halten zudem am Herbert-von-Karajan-Platz am westlichen Ende der Gasse. In beiden Fällen bleibt Ihnen nur ein kurzer, ebener Fußweg: Vom Hanuschplatz gelangen Sie durch einen der Arkadengänge direkt in die Getreidegasse, und vom Herbert-von-Karajan-Platz aus folgen Sie einfach der Gasse, bis das gelbe Haus vor Ihnen auftaucht. Die Verbindungen vom Bahnhofsviertel sind den ganzen Tag über dicht getaktet, und beide Haltestellen bringen Sie näher an die Tür als jedes Auto.

Zu Fuß – und warum das vielleicht die bessere Wahl ist

Das Zentrum von Salzburg ist kompakt, und viele Besucher gehen einfach zu Fuß vom Bahnhof oder vom Hotel aus. Der klassische Weg führt rechtsufrig an den Mirabellgärten vorbei, überquert die Salzach auf einer Fußgängerbrücke und lässt Sie fast direkt gegenüber den Eingängen zu den Gassen der Altstadt herauskommen – eine Route, die zugleich Sightseeing ist, denn die Gärten und das Flusspanorama mit Kuppeln und Festung zählen zu den beiden Wahrzeichen der Stadt. Auch umgehen Sie beim Gehen die Einbahnstraßen und Fußgängerzonen, die eine Anfahrt mit dem Auto zum Museum unmöglich machen. Wenn Sie das Geburtshaus mit der Mozart-Residenz am Makartplatz verbinden möchten: Die beiden Häuser liegen an gegenüberliegenden Ufern desselben Flussabschnitts, sodass eine Gehschleife über die Brücken sie auf natürliche Weise miteinander verbindet.

Mit dem Auto: Garagen, nicht Tore

Zum Museum können Sie nicht mit dem Auto fahren – die Getreidegasse ist eine Fußgängerzone. Die Besucherinformation der Stiftung verweist Autofahrer auf die Altstadtgarage A/B, den in den Mönchsberg-Felsen auf der Altstadtseite gebauten Garagenkomplex, von dem aus Sie etwa sieben Minuten zu Fuß zum Geburtshaus benötigen. Wenn Ihr Tag auch die Mozart-Residenz umfasst, ist die Mirabellgarage am rechten Ufer die entsprechende Option – auch hier etwa sieben Minuten zu Fuß. An vollen Sommertagen nehmen die Garagen den Großteil des Drucks auf, doch die Zufahrtsstraßen in die Altstadt können dennoch stauen. Wer auf das Auto angewiesen ist, fährt daher am besten vor dem späten Vormittag an – das ist die stressfreie Lösung.

Ein Tagesausflug von München oder Wien

Salzburg liegt an der Hauptbahnachse zwischen München und Wien, und von beiden Städten verkehren den ganzen Tag über Direktzüge zum Salzburger Hauptbahnhof – prüfen Sie die aktuellen Fahrpläne bei der Deutschen Bahn oder der ÖBB, statt sich auf gemerkte Reisezeiten zu verlassen, besonders wenn Bauarbeiten angekündigt sind. Das Museum selbst lässt sich in etwa einer Stunde besichtigen – genau das macht es zu einem so verlässlichen Anker für einen Tagesausflug: Selbst mit einem gemütlichen Mittagessen, einem Bummel durch die Getreidegasse und einem Spaziergang entlang des Flusses passt das gesamte Programm bequem zwischen eine Ankunft am späten Vormittag und einen Zug am frühen Abend zurück nach Hause. Vom Bahnhof aus bringen Sie die oberhalb gelegenen Oberleitungsbus-Haltestellen schnell in die Altstadt, falls Sie sich Ihre Schritte lieber für die Gassen selbst aufheben möchten.

Ergänzen Sie die Mozart-Residenz auf der anderen Flussseite

Das zweite Mozart-Haus, die Residenz am Makartplatz 8, ist die ehemalige Tanzmeisterhalle, in die die Familie 1773 zog – mit der Acht-Zimmer-Wohnung, in der Wolfgang lebte, bis er Ende 1780 Salzburg für immer verließ. Für die Anreise nennt die Stiftung die Buslinien 1, 3, 4, 5, 6 und 22 bis zur Haltestelle Makartplatz, nur wenige Schritte vom Eingang entfernt. In der Praxis laufen die meisten Besucher zwischen den beiden Häusern und überqueren dabei den Fluss von der Getreidegasse aus – die Kombination ergibt die natürliche, vollständige Mozart-Route, und ein Kombiticket deckt beide Gebäude innerhalb eines festgelegten Gültigkeitszeitraums ab, sodass Sie sich nicht zwischen ihnen entscheiden müssen.

Hinweise zu Zugang und Gepäck

Zwei praktische Hinweise aus den eigenen Hausregeln des Museums. Erstens Barrierefreiheit: Die historische Geburtsstätte ist aus architektonischen Gründen nicht rollstuhlgerecht, während die Mozart-Residenz über ihren Eingang in der Theatergasse barrierefrei erreichbar ist – Rollstuhlfahrer sollten daher die Residenz als ihr Mozart-Haus einplanen. Zweitens Gepäck: Sie können keines der beiden Museen mit einem großen Rucksack, Reisetasche oder Trolley betreten – internationales Handgepäckformat ist das angegebene Maximum – und die Geburtsstätte verfügt über gar keine Garderobe, sodass Tagesausflügler, die direkt vom Zug kommen, besser die Schließfächer am Bahnhof nutzen sollten, anstatt ihr Gepäck bis zur Tür zu schleppen. Kinderwagen können im Eingangsbereich abgestellt werden, und Kinder unter 14 Jahren müssen von einem Erwachsenen begleitet werden.

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